E-Invoicing in Türkei

Für Unternehmen und öffentliche Arbeitgeber ist die elektronische Rechnung schon seit März 2021 verpflichtend.

Zeitrahmen

  • Ab März 2021 sind alle öffentlichen Einrichtungen (B2G) verpflichtet, E-Rechnungen zu empfangen.
  • Ab Juli 2021 müssen alle privaten und öffentlichen Unternehmen und Einrichtungen, die Sozialversicherungsbeiträge für ihre Mitarbeiter abführen, ihre Rechnungen an das TRA-Portal senden.
  • Ab dem 1. Juli 2023 ist die elektronische Rechnungsstellung für alle Unternehmen im B2B-Sektor mit einem Bruttojahresumsatz von 3 Millionen TRY erforderlich.
  • Unternehmen, die nicht verpflichtet sind, Rechnungen über e-Fatura auszustellen, müssen über e-Arşiv alle Einzelrechnungen melden, die den Wert von 5.000 TRY übersteign, oder alle anderen Rechnungen, deren gesamtes Tagesvolumen 30.000 TRY übersteigt . 

Anwendbarkeit

Die E-Rechnung deckt verschiedene Transaktionsarten ab, einschließlich Business-to-Business (B2B), Business-to-Consumer (B2C) und Business-to-Government (B2G).

Format

E-Rechnungen in Malaysia müssen im UBL-TR 1.2 (UBL 2.1)Format generiert und verarbeitet werden.

Elektronische Signatur

Eine elektronische bzw. digitale Signatur für elektronische Rechnungsstellungen ist verpflichtend. Zudem muss ein QR-Code auf der Rechnung angegeben werden.


Funktionsweise der E-Rechnung

In der Türkei gibt es zwei Arten von elektronischen Rechnungen.

Die e-Fatura ist für die wichtigsten B2B-Transaktionen und alle B2G-Transaktionen vorgesehen. Rechnungen, die über e-Fatura ausgestellt werden, müssen zunächst von der türkischen Steuerbehörde (TRA) genehmigt werden, um gültig zu sein. Erst nach dieser Genehmigung stellt die TRA die Rechnungen den Käufern zu, nachdem alle notwendigen Prüfungen durchgeführt wurden.

Die e-Arşiv hingegen ist für B2C-Transaktionen und B2B-Transaktionen von Unternehmen gedacht, die unterhalb der Registrierungsschwelle für die e-Fatura liegen. Im Gegensatz zu e-Fatura erfordert e-Arşiv keine vorherige Genehmigung der Rechnungen. Stattdessen müssen die Aussteller die Rechnungen innerhalb von 24 Stunden nach Zustellung an den Käufer, in der Regel am Ende des Tages, der Steuerbehörde melden.

In der Türkei müssen elektronische Rechnungen an die zentrale Plattform der türkischen Finanzverwaltung (TRA) gesendet werden. Daher ist die Nutzung der E-Invoicing-Anwendung für diesen Prozess zwingend erforderlich. Für die Ausstellung einer e-Fatura- oder e-Arşiv-Rechnung stehen drei Methoden zur Verfügung:

  • Erstens können Unternehmen das TRA-Webportal zur Erstellung von e-Fatura-Rechnungen nutzen.
  • Zweitens besteht die Möglichkeit, das IT-System des Lieferanten mit dem der TRA zu integrieren.
  • Drittens können Unternehmen einen akkreditierten Dienstleister einsetzen, um die Rechnungen auszustellen.

Weitere Informationen
https://ebelge.gib.gov.tr/anasayfa.html


e invoice 2

GOpus® eInvoice

Unsere GOpus® eInvoice Lösung lässt sich in SAP ERP und SAP S/4HANA integrieren und unterstützt bei der Erstellung von ausgehenden E-Rechnungen in allen internationalen Länderformaten. Auf diese Weise können all Ihre Rechnungsinhalte zwischen verschiedenen internationalen Rechnungsstellern und -empfängern direkt aus ihrem SAP-System heraus erstellt und versendet werden sowie in einem umfassenden Monitoring alle Rechnungsbelege archivieren. Eine Integration in die SAP Module SD, FI, IS-H, IS-U und SAP Service Faktura ist möglich. Weitere Integrationen sind auf Anfrage möglich.


Sie haben noch weitere Fragen zu unserer Lösung oder wollen sich tiefergehende Informationen über die E-Invoicing Regelungen in der Türkei aneignen?

Wir stehen Ihnen bei weiteren Fragen zu unserer Lösung persönlich zur Seite.

de_DEGerman