Zeitplan
2020: Die Uganda Revenue Authority (URA) kündigt die Einführung von EFRIS an.
2021: Das E-Invoicing mit EFRIS wird für alle mehrwertsteuerpflichtigen Unternehmen verpflichtend eingeführt.
2022: Ab Mai müssen Unternehmen mit hohem Transaktionsvolumen oder Umsätzen über UGX 2 Mrd. ihre ERP-Systeme direkt an EFRIS anbinden; Echtzeit-Übermittlung ist ab 20. Juni vorgeschrieben.
Anwendbarkeit
Die E-Rechnung deckt vorrangig Business-to-Government (B2G) und Business-to-Business (B2B) Transaktionen ab.
Format
JSON-Format.
Elektronische Signatur
Elektronische Signaturen sind obligatorisch. Jede Rechnung muss zudem eine eindeutige Fiskaldokumentnummer (FDN) aufweisen.
Archivierung
E-Rechnungen müssen 5 Jahre lang archiviert werden.
Funktionsweise der E-Rechnung
Im Rahmen des Steuerverfahrensgesetzes von 2014 wurde das landesweite EFRIS-System (Electronic Fiscal Receipting and Invoicing System) eingeführt, bestehend aus drei Hauptkomponenten
- E-Rechnungsstellung: Durch Einloggen in die Kundenanwendung im URA-Webportal können elektronische Steuerdokumente sicher und kostenfrei ausgestellt werden. Die Gültigkeit kann durch die URA-Verifizierungs-App oder einen QR-Reader überprüft werden.
- Elektronische Finanzinstrumente (EFDs): Dieses System, bestehend aus einem vernetzten Point-of-Sale-System (POS) und einem virtuellen Sales Data Controller (SDC), ermöglicht die Erstellung elektronischer Quittungen und Rechnungen. Es beinhaltet eine geschützte Komponente, die die finanziellen Informationen an das EFRIS-System überträgt. Es erleichtert auch die Suche nach Finanzdaten und die Erstellung von Berichten über Transaktionen.
- Elektronische Zapfsäulensteuerungen (EDCs): Diese Komponente ist speziell für die Verwaltung von Kraftstoffen und Tankstellen konzipiert. Spezielle Geräte überwachen und berechnen die Kapazität von Kraftstoffpumpen in Echtzeit und übertragen die Informationen an die EFDs zur sofortigen Erstellung elektronischer Quittungen.
Die URA bietet verschiedene Optionen für Steuerzahler, um elektronische Quittungen und Rechnungen zu erstellen:
- System-zu-System-Verbindungen für Kunden mit vorhandenen Vertriebssystemen: Integration von Enterprise Resource Planning (ERP) mit EFRIS für die Echtzeitübermittlung von Transaktionsdetails
- URA-Webportal: Elektronische Rechnungen und Quittungen können über das Webportal erstellt werden, wobei die TIN und das Passwort erforderlich sind.
- Client-Anwendung: Installation einer Software auf den Geräten der Steuerpflichtigen zur Erstellung von elektronischen Quittungen und Rechnungen.
- Elektronische Finanzinstrumente (EFDs): Nutzung von EFDs zur einfachen Erstellung elektronischer Quittungen.
- USSD-Fast-Codes: Steuerzahler erhalten Codes für die Erstellung von elektronischen Quittungen über Mobiltelefone mittels Unstructured Supplementary Service Data (USSD).
Weitere Informationen zur elektronischen Rechnungsstellung in Uganda:
https://ura.go.ug/en/

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