Peppol (Pan-European Public Procurement OnLine) ist das führende Netzwerk für den internationalen Austausch von E-Rechnungen. In vielen EU-Ländern bereits Pflicht, gewinnt Peppol auch in Deutschland zunehmend an Bedeutung. Mit GOpus® eInvoice nutzen Sie das Peppol-Netzwerk direkt aus Ihrem SAP-System – ohne Middleware, ohne zusätzliche Portale.
Was ist Peppol?
Peppol ist ein standardisiertes Netzwerk für den elektronischen Austausch von Geschäftsdokumenten – vor allem E-Rechnungen. Es funktioniert ähnlich wie E-Mail: Jeder Teilnehmer hat eine Peppol-ID, über die er Rechnungen senden und empfangen kann. Der Versand läuft über zertifizierte Access Points – das Peppol-Äquivalent eines E-Mail-Providers.
Das 4-Ecken-Modell von Peppol
Erstellt E-Rechnung in SAP
GOpus® sendet über Peppol
Empfänger-AP leitet weiter
Erhält E-Rechnung automatisch
→ Der gesamte Austausch ist verschlüsselt, authentifiziert und standardisiert (Peppol BIS 3.0 / EN 16931)
Vorteile von Peppol für SAP-Anwender
🌐 International standardisiert
Ein Netzwerk, ein Format (Peppol BIS 3.0), ein Protokoll – statt bilateraler Vereinbarungen mit jedem Handelspartner einzeln.
🔒 Sicher & authentifiziert
Jeder Teilnehmer ist über Zertifikate authentifiziert. Rechnungen können nicht an falsche Empfänger gehen – anders als bei E-Mail.
⚡ Automatisch & schnell
Keine manuellen Downloads, keine Portal-Logins. Rechnungen werden direkt in das SAP-System des Empfängers zugestellt.
📈 Zukunftssicher
Die EU fördert Peppol aktiv als Infrastruktur für den europäischen Binnenmarkt. In vielen Ländern ist Peppol bereits Pflicht für B2G.
GOpus® eInvoice als Peppol Access Point
GOpus® eInvoice verbindet Ihr SAP-System direkt mit dem Peppol-Netzwerk. Sie benötigen keinen separaten Peppol-Provider und keine externe Middleware. Der gesamte Prozess läuft innerhalb von SAP:
Die Peppol-Teilnehmer-ID (z. B. 0204:DE123456789) wird direkt im SAP-Geschäftspartner-Stammsatz gepflegt.
Die SAP-Rechnung wird automatisch in das Format Peppol BIS 3.0 (UBL 2.1) konvertiert und gegen EN 16931 validiert.
GOpus® eInvoice übermittelt die E-Rechnung verschlüsselt an den Access Point des Empfängers. Der Zustellstatus wird in SAP protokolliert.
Eingehende Peppol-Rechnungen werden automatisch in SAP importiert, validiert und dem Rechnungseingangs-Workflow zugeführt.
Peppol in Europa: Wo ist es bereits Pflicht?
Peppol verbreitet sich rasant. In vielen Ländern ist die Nutzung für den Rechnungsaustausch mit öffentlichen Auftraggebern (B2G) bereits verpflichtend:
| Land | B2G | B2B | Hinweis |
|---|---|---|---|
| 🇩🇪 Deutschland | ✓ Pflicht | Empfohlen | Zunehmende Verbreitung durch E-Rechnungspflicht |
| 🇧🇪 Belgien | ✓ Pflicht | ✓ ab 2026 | Peppol ist der Standard für B2B |
| 🇳🇴 Norwegen | ✓ Pflicht | ✓ Pflicht | Vorreiter bei Peppol-Nutzung |
| 🇦🇺 Australien | ✓ Pflicht | Empfohlen | Peppol auch außerhalb Europas im Einsatz |
| 🇸🇬 Singapur | ✓ Pflicht | Empfohlen | InvoiceNow basiert auf Peppol |
Eine vollständige Übersicht aller E-Invoicing-Vorschriften nach Ländern finden Sie auf unserer Themenseite.
Peppol für Ihr SAP-System einrichten?
Unsere SAP-Experten zeigen Ihnen, wie GOpus® eInvoice Ihr SAP-System direkt mit dem Peppol-Netzwerk verbindet – für Versand und Empfang.
Peppol-Beratung anfragenHäufige Fragen zu Peppol
Was ist eine Peppol-ID und wie bekomme ich eine?
0204:DE123456789). Die Registrierung erfolgt über einen zertifizierten Peppol Access Point – GOpus® übernimmt diesen Prozess für Sie.
